Jan 13 2011

Indien

Abfahrt – Uhr Agonda Beach KM-Stand 16.083
Ankunft – Uhr Agonda Beach KM-Stand 16.402

Die Faulheit vom Vorabend holte uns heute ein: Wieder einmal grasten die Kühe unser Revier ab. Der Karton mit Bier wurde gefressen und alle Flaschen verteilen sich frühmorgens mit einem Höllenlärm auf dem Platz. Bis wir aus dem Bus gesprungen sind, waren auch einige Seiten von dem gestern gekauften Buch und auch von meinem Tage- und Haushaltsbuch im Maul verschwunden! Da ich immer den Blog nachschreibe, werden die Berichte etwas kürzer ausfallen – schliesslich vergisst man schnell, was gestern oder vorgestern war. Würde ich nicht täglich Blog schreiben, würde mir sogar der Monat fehlen, in dem wir gerade sind.
Die Kühe waren also wieder fleissig. Da wir sie gestört hatten, verfütterte ich noch die Kartonreste. Nach der freundlichen Rüge von den Nachbarn Linda & Raphael bekamen sie noch eine Packung von nicht mehr frischem Knäckebrot!
Hannelore kam auch noch vorbei, und liess sich die Reste vom Hamburger schmecken. Jetzt weiss ich auch wo der Ausdruck herkommt „Essen wie ein Schwein“! Grunzen und schmatzen – wobei das bei einem Schwein echt lustig ist – bei manchen Menschen aber einfach nur eklig!
Thorben hatte heute Arbeit auf der Tagesordung: Den Anlasser ausbauen und eventuell reparieren.
Es stellte sich aber schnell heraus, dass dieser nicht mehr zu retten ist. In Vasco, ca. 75 Kilometer nördlich von Agonda, sollte aber einer zu finden sein.

Bevor wir uns auf den Weg nach Palolem machten, kam Till vorbei mit dem kleinen Theo. Das Baby wurde Anfang Dezember hier in Agonda geboren und macht sich mit seinen Eltern in ein paar Monaten auf die Rückreise nach Deutschland. Vorausgesetzt sie Till und Amelie bekommen auch eine Ausreisegenehmigung von der indischen Behörde.

Palolem befindet sich ca. 8 Kilometer südlich von Agonda, und dort ist wesentlich mehr los. Viele Geschäfte mit aufdringlichen Verkäufern – aber auch entsprechend mehr Auswahl. Und ein wunderschöner Strand – der leider vollgepackt ist mit Touristen, Booten, Buden,…zum Glück sind wir in Agonda.
Wir kauften dort eine bessere Hängematte aus Baumwolle und besuchten das Taucher-Büro.
Gute Tauchplätze befinden sich weiter im Süden auf kleinen Inseln, die nur mit langen Bootsfahrten erreichbar sind.

Am Abend gab es ein Highlight: Kino! Stefans weisser Kleinwagen diente als Leinwand, und per Beamer konnten erst die Kinder „Shrek“ anschauen und später die Grossen „Soulkitchen“! Autokino mal anders 🙂

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