Apr 19 2011

Roderick & Marleen

www.the508perspective.com

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Apr 19 2011

Till & Amelie (und Theo)

www.frosch-laster.de

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Feb 16 2011

Alles hat ein Ende…

am Samstag sind wir in Frankfurt gelandet. Müssen noch den Jetlag verdauen und uns aklimatisieren. Nepal war doch nicht so kalt wie erwartet… 🙂

Esperanza müsste mittlerweile das Warehouse in Mumbai verlassen und zusammen mit Lucy in einem High Cube Container die Reise nach Hamburg angetreten haben.

In ungefähr 3 Wochen haben wir dann unsere herzallerliebste alte Dame wieder!

Wir haben uns schon auf der Reise entschieden, die Gute zu verkaufen – um uns einen Mercedes 911 (Frosch-Laster) anzuschaffen. Es wurde jede Menge Blut geleckt und der Trip wird definitiv nicht unser letzter gewesen sein. Die Panamericana soll auch ganz nett sein, und die Mongolei, und Australien, … 🙂 Falls jemand Interesse an Esperanzahat, dann meldet Euch. Die Probleme sind alle behoben: Zündverteiler, Zündkappen, Kupplung, Anlasser. Alles läuft – endlich. Nur der Kühlschrank braucht noch eine Inspektion 🙂

Vielen Dank an alle die unseren Blog so fleissig verfolgt – und uns liebe Nachrichten und Kommentare hinterlassen haben.

Schande über mein Haupt – habe in Agonda meine Prioritäten extrem schleifen lassen. Werde aber noch mein Reisetagebuch nachtragen. Wenn dann schon gescheit!

Danke auch an alle Overlander, die wir auf unserer Reise kennenlernen durften. Vermissen jeden einzelnen… Haben viel gelernt von Euch, z. B. Pois spielen, Traumfänger basteln, Kamera reinigen, Auto reparieren, diverse Karten- und Trinkspiele, uvm. 🙂

Wünschen all denjenigen, die noch weiterreisen, eine tolle Zeit, jede Menge nette Mob´s und gute Fahrt!

Werde noch eine Rubrik hinzufügen, wo ich alle Overlander vorstellen werde mit Fotos, Fahrzeugen und kurzen Beschreibungen.

Ach, auch wenn es keiner von Ihnen lesen wird: Danke an alle Rumänen, Türken, Iraner, Pakistanis und Inder: Für´s anschieben und reparieren, alle Einladungen, Geschenke, und auch für´s einfach nur vor dem Bus herumstehen!

Mama und Lisa, Ihr wart ganz schön beschäftigt mit Post öffnen, Überweisungen, Katzen füttern, putzen,… -> eine riesen Umarmung an Euch!

OM SHANTI OM

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Jan 27 2011

Schoen, schoener, am schoensten

Esperanza hat eine Woche Schoenheitskur hinter sich.

Seht selbst:

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Jan 14 2011

Indien

Abfahrt – Uhr Agonda Beach KM-Stand 16.402

Ankunft – Uhr Agonda Beach KM-Stand 16.402

Der Tag hatte ein Projekt: Kühlschrank! Vor der Abfahrt in Nürnberg checkten wir diesen – es gab eine riesen Stichflamme hinter der Küche, und dann liessen wir es sein.

In der Türkei kauften wir uns einen kleinen tragbaren, der über den Zigarettenanzünder läuft.

Da das ganze Bier dort aber nicht reinpasst, schleppte Thorben heute den Kühlschrank aus dem Bus und experimentierte – bis er lief! Problem ist nur, sobald Thorben ihn wieder eingebaut hatte, dass er wieder nicht funktionierte.

Vorerst bleibt er also erstmal in unserem „Vorgarten mit Aussicht“ stehen.

Für den Abend war ein Lagerfeuer am Strand geplant. Alle männlichen Overlander von unserem Platz machten sich auf die Suche nach Brennholz. Bis in den nahe gelegenen Dschungel mussten sie laufen um was zu finden.

Zum Glück haben wir ja alle ein Motorrad gemietet: Also zum Dschungel fahren, Holz daranbinden und das Ganze zum Strand schleifen.

Während alle werkelten, verbrachte ich meinen Tag recht entspannt: Hängematte, Baden, Lesen, Essen, Schlafen….

Eigentlich wie immer.

Der Tag fand einen gemütlichen Abschluss am Strand mit Feuer und viel Spaß mit unseren neuen und alten Freunden!

Google-Maps: Tages-Route

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Jan 13 2011

Indien

Abfahrt – Uhr Agonda Beach KM-Stand 16.083
Ankunft – Uhr Agonda Beach KM-Stand 16.402

Die Faulheit vom Vorabend holte uns heute ein: Wieder einmal grasten die Kühe unser Revier ab. Der Karton mit Bier wurde gefressen und alle Flaschen verteilen sich frühmorgens mit einem Höllenlärm auf dem Platz. Bis wir aus dem Bus gesprungen sind, waren auch einige Seiten von dem gestern gekauften Buch und auch von meinem Tage- und Haushaltsbuch im Maul verschwunden! Da ich immer den Blog nachschreibe, werden die Berichte etwas kürzer ausfallen – schliesslich vergisst man schnell, was gestern oder vorgestern war. Würde ich nicht täglich Blog schreiben, würde mir sogar der Monat fehlen, in dem wir gerade sind.
Die Kühe waren also wieder fleissig. Da wir sie gestört hatten, verfütterte ich noch die Kartonreste. Nach der freundlichen Rüge von den Nachbarn Linda & Raphael bekamen sie noch eine Packung von nicht mehr frischem Knäckebrot!
Hannelore kam auch noch vorbei, und liess sich die Reste vom Hamburger schmecken. Jetzt weiss ich auch wo der Ausdruck herkommt „Essen wie ein Schwein“! Grunzen und schmatzen – wobei das bei einem Schwein echt lustig ist – bei manchen Menschen aber einfach nur eklig!
Thorben hatte heute Arbeit auf der Tagesordung: Den Anlasser ausbauen und eventuell reparieren.
Es stellte sich aber schnell heraus, dass dieser nicht mehr zu retten ist. In Vasco, ca. 75 Kilometer nördlich von Agonda, sollte aber einer zu finden sein.

Bevor wir uns auf den Weg nach Palolem machten, kam Till vorbei mit dem kleinen Theo. Das Baby wurde Anfang Dezember hier in Agonda geboren und macht sich mit seinen Eltern in ein paar Monaten auf die Rückreise nach Deutschland. Vorausgesetzt sie Till und Amelie bekommen auch eine Ausreisegenehmigung von der indischen Behörde.

Palolem befindet sich ca. 8 Kilometer südlich von Agonda, und dort ist wesentlich mehr los. Viele Geschäfte mit aufdringlichen Verkäufern – aber auch entsprechend mehr Auswahl. Und ein wunderschöner Strand – der leider vollgepackt ist mit Touristen, Booten, Buden,…zum Glück sind wir in Agonda.
Wir kauften dort eine bessere Hängematte aus Baumwolle und besuchten das Taucher-Büro.
Gute Tauchplätze befinden sich weiter im Süden auf kleinen Inseln, die nur mit langen Bootsfahrten erreichbar sind.

Am Abend gab es ein Highlight: Kino! Stefans weisser Kleinwagen diente als Leinwand, und per Beamer konnten erst die Kinder „Shrek“ anschauen und später die Grossen „Soulkitchen“! Autokino mal anders 🙂

Google-Maps: Tages-Route

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Jan 12 2011

Indien

Abfahrt – Uhr Agonda Beach KM-Stand 16.083
Ankunft – Uhr Agonda Beach KM-Stand 16.402

So, den Tagesablauf von Agonda haben wir schon verinnerlicht.
Punkt 6.30 Uhr wecken uns die Krähen auf. Also raus aus dem Bus, sich ärgern, eine Zigarette rauchen und dann entschliessen, noch einmal ins Bett zu krabbeln.
Ca. 7.15 Uhr weckt uns die Kuhherde. Diese macht morgens immer die Runde bei allen Autos auf der Suche nach Essbarem. Alles was Kuh schmeckt wird vernichtet. Und Kühe essen wirklich alles! Kein Karton oder Mülleimer ist vor ihnen sicher.
Also wieder aufstehen, Kühe verjagen und den restlichen Müll wieder aufsammeln.
Anschliessend wieder in den Bus zum weiterschlummern.
Gegen 9 Uhr muss dann aufgestanden werden, da der Bäcker vorbeikommt. Ein kleiner, älterer Inder spaziert dann an jedem Bus vorbei mit seinen Stoffbeuteln. Er verkauft Schoko-, Apfel- und Veggietaschen, Kuchen und Brötchen.
Und alles zu einem unverschämt günstigen Preis.
Kurz darauf fährt der Getränkelaster auf den Platz. Die Auswahl ist übersichtlich: Wasser und Bier. Die Jungs haben ihn auch schon umgetauft in „den Bierlaster“.
Dann wird in den gemütlichen Teil übergegangen. Hängematte, Kaffee trinken, mit den Nachbarn plaudern und lesen.
Ab und zu mal zum abkühlen ins Meer springen – und das wars. Agonda saugt einen fest und man wird richtig faul.
Das einzige unangenehme, was uns noch bevorstand, war das Thema Verschiffung. Aber hier auf dem Platz geht das Fix. 3 Autos weiter parkten Mike und Tanja aus Österrreich – und sie verschiffen in ein paar Tagen von Mumbai nach Hamburg. Ich liess mir die Formulare und Kontaktdaten geben und fragte Mike nach der Vorgehensweise aus. Richtig easy – und zu einem fairen Preis.
Habe vor der Abreise einige Speditionen angerufen um Informationen zu bekommen. Aber da ich keine gewerbliche Verschiffung vornehmen wollte, hatte ich keinen Erfolg. Nach unzähligen Telefonaten bekam ich ein Angebot aus Hamburg: ca. 5.000 Euro für einen HC-Container! Da wir relativ hoch sind, kommt ein kleiner Container nicht in Frage! Ich liess das ganze dann sein, und wir wollten dann in Mumbai vor Ort am Hafen nach den Preisen fragen.
Aber durch Mike war es echt perfekt.
Wir füllen die Formulare aus und schicken diese mit Pass und Carnet nach Mumbai. Dann können wir kommen wann wir wollen, stellen dort Esperanza ab, lassen sie unbegrenzt dort stehen – bis Lucy nachkommt. Markus packt dann beide Busse in den Container, und dann kann die Reise losgehen. Der ganze Spass kostet komplett ca. 3.000 Euro – also für jeden von uns 1.500 Euro! 🙂
Während ich die Verschiffung abklärte, war Thorben auch fleissig: Der hässliche Bart wurde abrasiert. Nur der Schnauzer und der Ziegenbart blieb stehen. Endlich wieder ein relativ plüschfreies Gesicht.
Nach dem Papierkram spazierten wir ins Dorf und liehen uns ein Motorrad aus. Ebenfalls ganz easy: aussuchen, Sprit beim TukTuk-Fahrer kaufen und los gehts. Kein Führerschein, keine Papiere, und auch kein Helm….
Wir tuckerten zurück zu unserem Platz und übten eine Weile fahren. Schliesslich ist noch keiner von uns auf einem Motorrad gesessen. Wäre ich nicht so ein kraftloser Zwerg, hätte ich mir auch eine ausgeliehen…Somit übe ich nur ein bisschen hin und herfahren und bin ansonsten nur Beifahrer!
Zurück im Dort erledigten wir gleich ein paar Einkäufe: Bücher, Hängematte, Lebensmittel…
Thorben liess sich dort auch gleich die Haare schneiden: Einen Irokesen! Langsam wird es kompliziert um sich an die Veränderungen zu gewöhnen!
Ansonsten passierte nicht mehr viel. Wieder faulenzen, baden, Abendessen im Arabian Night, Kartenspielen…

Google-Maps: Tages-Route

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Jan 11 2011

Indien

Abfahrt – Uhr Agonda Beach KM-Stand 16.083
Ankunft – Uhr Agonda Beach KM-Stand 16.402

Der Morgen war spannend: Wie sieht unser Stellplatz im Hellen aus, wer ist alles hier, wo können wir gut stehen für die Nächsten Wochen!
Ich krabbelte aus dem Bus, und das erste was ich sah, war eine Yoga-Gruppe, die mitten auf dem Platz ihre Asanas machten. Ich erfuhr später, das sie aus einem Ashram sind und alle paar Tage bei uns auf dem Platz und am Meer sind.
Nach einem Schwätzchen mit unseren Nachbarn Andre und Sina wussten wir, wie Esperanza und Lucy am besten stehen.
Jeder half uns beim anschieben und schon standen wir perfekt: Mit Blick auf den Süsswasserfluss und auf das Meer – unter Kokospalmen! Der Camperplatz befindet sich am Ende des Agonda-Beaches, am Fuße eines Dschungelberges. Riesige rundgewaschene Felsen säumen den Rand des Strandes. Ich komme mir vor wie auf den Seychellen!
Nachdem die Busse standen, bauten wir und Markus das Zelt auf. Anschliessend ein paar Sonnensegel.
Um das ganze perfekt zu machen, schleppten die Jungs Sand zu unserem Platz!
Eine Reihe von Campern steht direkt auf der Strandseite, und das wollten wir schliesslich auch haben.
Kurz darauf bekamen wir den ersten Besuch: Hannelore, das WC-Schwein – auf der Suche nach Essbarem.
Auf dem Platz gibt es ein Gebüsch, dass für alle das WC ist. Nach dem Geschäft kommt sofort die Sau und frisst es auf! 🙂
Natürlich mag sie auch unverdaute Lebensmittel. Meist bekommt sie von den Campern übrig gebliebenes Essen.
Zum Frühstück gingen Thorben und ich ins nahe gelegenste Restaurant. Ich bestellte Spiegelei mit Speck – so lange haben wir kein Fleisch mehr gehabt, dass musste einfach sein.
Den restlichen Tag war nur noch Vergnügung auf dem Plan. Baden, sonnen, faulenzen, …
Zum Abendessen liefen wir beim grandiosen Sonnenuntergang zum Saxony. In gemütlichen Sitzecken lagen wir herum, tranken Cocktails und stopften uns mit Fisch, Fleisch und gebackener Banane voll.

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Jan 10 2011

Am Ziel…GOA Agonda Beach

16.000 KM, 3 Monate in Bewegung, einige Pannen…wir sind angekommen im Paradies. Esperanza ruht sich nun unter Palmen direkt am Strand von den Strapazen aus…wir natuerlich auch!

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Jan 10 2011

Indien

Abfahrt 9.30 Uhr Kolhapur KM-Stand 16.083
Ankunft 19.30 Uhr Agonda Beach KM-Stand 16.402

Heute morgen mussten wir wieder auf Lucys Hilfe Bauen. Abschleppseil angehängt, einige Meter bergauf gezogen & schon schnurrte Esperanza´s Motor wieder. Wir fuhren etwa 2 Stunden auf dem Highway entlang, bogen ab und wühlten uns in einer Stadt Richtung Westen zur Küste hin.
Kurz vorm Ende der Stadt verloren wir im Getümmel Lucy im Rückspiegel. Also beschlossen wir einige Kilometer weiter an einer Tankstelle vollzutanken und dort auf Lucy zu warten. Kaum standen wir an der Zapfsäule, da schoss Lucy an der Straße vorbei, ohne uns zu sehen. Also konnte das Rennen beginnen. Markus düste der „Phantom-Esperanza“ hinterher, unwissend, dass wir doch hinter ihm waren. Wir versuchten unsererseits wieder Lucy einzuholen. Doch leider ohne Erfolg – weit und breit keine Spur vom VW-Bus. Die Straßen wurden enger und der Verkehr nahm langsam ab. Wir fuhren durch eine Dschungellandschaft, der Strassenzustand war grausig. Teilweise zogen sich die Schlaglöcher über die gesamte Fahrbahnbreite. Ab und zu überholte uns einer der indischen Überlandbusse. Vor denen heisst es grossen Abstand halten und dann nix wie hinterher. Die kennen die Schlaglöcher, wissen wo man am besten drüberfährt – mit dem Unterschied daß wir davor bremsten und die Busse im Affenzahn darüberbretterten. Plötzlich veränderte sich die Landschaft schlagartig: Verschlungene Täler, überwuchert von hunderten Quadratkilometern Urwald. Wir schlängelten uns Bergauf und Bergab. Und da plötzlich Stand Lucy in einer Kurve und wartete auf uns 🙂
Nach etwa 10 Minuten gemeinsamer Fahrt stand es am Straßenrand. Beide Busse vollzogen eine Vollbremsung, Rückwärtsgang eingelegt und 30 Meter zurückgesetzt: WELCOME TO GOA.
Wir waren am Ziel. Zumindest fast, nach Agonda sollten es noch einmal gut 80 km sein. Um den genialen Ausblick zu genießen stoppten wir wenig später am Straßenrand. Die Affen dort verschwanden raschelnd in den Bäumen. Erst nachdem Seraina mit einer Banane bewaffnet aus dem Bus lief, kam einer von ihnen direkt auf uns zugerannt; Banane geschnappt und in aller Ruhe geschält und gegessen.
Als wir die Berge hinter uns gelassen hatten und beinahe auf Meereshöhe waren, sahen wir eine kilometerlange LWK-Schlange vor uns. Wir versuchten die indische Variante und überholten diese etwa 3 km lang. Doch dann ging nichts mehr. LKWs, die wie wir rechts vorbeifahren wollten, verstopften mit dem Gegenverkehr die komplette Straße.
Also parkten auch wir am rechten Straßenrand, jedoch ohne den Motor abzustellen. Anschieben war unter diesen Umständen unmöglich. Das Kühlwasser hatte die 100 Grad Marke überschritten und die Tankanzeige war tief im roten Bereich. Nach ca. 30 endlosen Minuten kam wieder Bewegung in die Sache. Plötzlich sprangen alle LKW-Motoren in unserem Umkreis an und wir zwängten uns mit Handzeichen und Hupe wieder auf die linke Fahrbahnseite. Wir konnten nach einer weiteren Stunde den Stau auf einer Seitenstraße verlassen und landeten nach einigen Kilometern in Ponda, wo wir zum Glück relativ schnell eine Tankstelle fanden. Mit gut gefülltem Tank, steuerten wir auf die NH 17 zu, die uns direkt nach Agonda führen sollte. Kurz vor Sonnenuntergang stand an einer Abzweigung ein kleines Schild mit der Aufschrift Agonda. Wir zwängten uns auf einer kleinen Piste durch den Dschungel bis wir schließlich den Ort erreichten. Wie in indischen Ortschaften üblich, schaute ich instinktiv mehr nach oben wie auf die Straße. Hier kann es schonmal vorkommen, dass Stromkabel nur in 2 Meter Höhe über die Straße führten. Wir fragten uns durch: „Where are all the campers?“ Wir wurden einige Male durch den Ort hin und hergeschickt, bis wir schließlich auf einer kleinen Sandpiste die Zufahrt zu dem Platz fanden. Versteckter hätte es kaum sein können.
Hier reihte sich jede erdenkliche Art von Autos aneinander. Insgesamt über 20 an der Zahl. Esperanza bekam einen Platz direkt am Strand und darf sich dort nach fast 3 Monaten fahrt und über 16.000 km in den Knochen endlich unter Palmen ausruhen.
Wir sprangen im Anschluss direkt ins Meer – keine 30 Meter vom Stellplatz entfernt. Im Dunklen plantschen und schwammen wir im warmen „Arabic Ocean“.
Als wir uns wieder umgezogen hatten, kam der erste Camper auf uns zu (Stefan mit dem „kleinen“ weissen Auto)und gab uns eine kurze Hausordung:
Da wo wir stehen können wir nicht bleiben, dass ist die Zufahrt zum Strand. Morgens kommt ein Bäcker vorbei und alle paar Tage ein Laster mit Getränken und einer mit Lebensmitteln.
Anschliessend begrüssten wir Till und Amelie – und den kleinen Theo.
Till schlug uns ein paar gute Restaurants in der Nähe vor, und wir machten uns auf den Weg am Strand entlang zum „Arabian Nights“.
Dort gab es: Blue Cheese Steak!
Und ich muss sagen: HOLY COW VERY GOOD! 😉
Vollgefuttert wurden noch mehrere Cocktails getestet, einen Nachtisch natürlich (indischer Maulwurfkuchen) und einige Feni´s (indischer Cashew- bzw. Kokosnussschnaps).
Gegen 1 Uhr stolperten wir dann auf der Strasse zurück zu unserem Camp.
Morgen früh den Stellplatz besichtigen, umparken und das Vorzelt aufbauen!

Google-Maps: Tages-Route

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